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Der Oktober ist hier - der November naht [Preptober Tag 1]

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 Hallo meine Mitgefangenen! Es ist soweit, schon wieder ein Jahr vorbei und der November steht fast vor der Tür. Da es mittlerweile schon so Tradition geworden ist, einen oder zwei Drafts in dem Monat fertig zu stellen und er mich auch tapfer durch die neuen Bände von Montgomery getragen hat, werde ich auch in diesem Jahr nicht auf den NaNo verzichten. Auch ohne offizielle Anlaufstelle. Und zum Schreiben im November gehört natürlich auch etwas Vorbereitung im Oktober, ansonsten laufe ich nur wieder gegen eine Wand. Oder ich stelle twas fertig, das nicht besser ist als eine Notiz. Eine sehr, sehr lange (50000 Wörter, mindestens) Notiz. Montgomery 3 wartet am Horizont Da Maranaga 1 jetzt bei meinem Alpha-Leser ist und ich für den zweiten Teil noch nicht so ganz genau weiß, wie die Reise verlaufen soll (gerade am Anfang), habe ich die letzten Septembertage dafür genutzt, mir ein paar Preptober-Checklisten anzusehen und beschlossen, eine Mischung aus dem zu machen, das ich gefunden hab...

12 Bücher in 12 Monaten: Lang ist's her

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 Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben, es ist schon wieder über einen Monat her, dass ich das letzte Update gegeben habe. Die Zeit vergeht rasend schnell, nicht wahr? Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb ich nichts mehr habe von mir hören lassen. Es gibt nämlich kein Update. So einfach ist das. Der Beginn einer Sehnenscheidenentzündung hat mich Anfang des Monats weit zurückgeworfen, zusammen mit der Tatsache, dass ich im Folgeband für die Kobra von Kalkutta (Link zu Amazon) feststecke. Richtig tief im Schlamm eingefahren. Die Geschichte um eine entführte junge Frau wollte einfach nicht richtig zusammenkommen, was auch daran lag, dass ich eine Zeichenvorgabe vom Verlag habe und die einfach nicht erreichbar schien. Sie war zu hoch. Bild von Antonio Alba auf Pixabay So ist aus dem Projekt eines Monats mittlerweile ein Projekt über drei Monate geworden. Ich habe zwar zwischenzeitlich hier und da ein wenig an anderen Dingen gearbeitet, vor allem einem um...

12 Bücher in 12 Monaten: Mein Schreibprojekt und der Versuch, das Unmögliche zu schaffen

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Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben!   Alles klar bei euch? Ich habe ja schon in meinem Post über die Neujahrsvorsätze angedeutet, dass ich ein großes und potentiell dummes Projekt plane. Eine Idee, die ich von einem anderen Schreibblog geklaut habe:  12 Bücher in 12 Monaten Was das bedeutet, ist simpel, zumindest auf dem Papier. Ich schreibe, überarbeite und veröffentliche (vielleicht) 12 Bücher in einem Jahr. Das Veröffentlichen ist das einzige, das ein wenig auf der Kippe steht (oder schlicht nicht erreichbar ist), da nicht nur Ideen mit Verlagspotential dabei sind, sondern zwei Bücher, die ich tatsächlich für einen Verlag schreibe. Auf die müsst ihr also etwas länger warten. Aber der Rest? Wenn ich das neben der Arbeit schaffe, sie wirklich veröffentlichungsreif zu bekommen und meine Cover-Designerin die Cover neben ihrer Arbeit auch fertigstellen kann, dann werden es mit etwas Glück 10 Bücher in 12 Monaten. Keine schlechte Quote. Außerdem doppele ...

Neujahrsvorsätze im November

Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben! Habt ihr auch schon davon gehört, dass Vorsätze, die man sich an Silvester fasst, meistens nicht umgesetzt werden? Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es gibt wissenschaftliche Artikel darüber (z.B. diesen hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0899328988800166). Oft wird davon geredet, dass man sich die Vorsätze aus den falschen Gründen fasst oder sich Dinge vornimmt, die einen eigentlich nicht interessieren. Vorsätze, die man im Laufe des Jahres fasst, sollen - angeblich - eher umgesetzt werden. Deshalb fasse ich meinen Vorsatz heute, Ende November. Ob ich ihn wirklich durchziehen kann oder ob mein restliches Leben dazischenkommt, wird sich zeigen. Aber angeregt von schriftsteller-werden s "12 Romane in 12 Monaten" will ich das nächste Jahr auch dafür nutzen, meine Ideen abzuarbeiten. Darunter ist mindestens ein Buch, dass in einem Verlag erscheinen wird (wenn ich es nicht v...

Das November-Chaos oder NaNoWriMo Ate My Soul!

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 Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben! Wir haben lange nichts mehr voneinander gehört. Zum Teil, weil ich mich etwas mehr auf Wattpad als auf Blogger herumgetrieben habe, zum anderen weil November ist. Ich habe eine Weile gezögert, diesen Post heute schon zu verfassen, weil ich am Montag außerdem ein Gespräch mit einem Verlag habe, der Interesse an Gentlemen's Game geäußert hat. Ein richtiger Verlag! Und sie sind auf mich zugekommen. Das ganze Ist schon einen Monat her und mittlerweile fühlt es sich gar nicht mehr so surreal an, aber aufgeregt bin ich trotzdem. Ich hoffe, dass die Bauarbeiten an der Hauptstraße mir da keinen Strich durch die Rechnung ziehen und das Internet kappen. Das wäre ziemlich bescheiden.   Aber egal, über den Deal oder Nicht-Deal und die Zukunft von Gentlemen's Game rede ich ein andermal. Heute geht es um einen ersten Rückblick auf meinen NaNo. Sechs Schreibtage habe ich noch, aber ich bin mit rund 42.000 Wörtern in jeweils zwei ...

Schreiben und Musik oder: Warum ich ohne Musik kaum Ideen finde.

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 Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben! Vor einiger Zeit bin ich durch einen Freund auf das Thema "Songlisten in Büchern" gestoßen. Er stört sich an der Verbindung, aus dem Gedanken heraus, dass die Auflistung von Liedern eine Abkürzung zu Emotionen darstellt, die eigentlich durch das Schreiben erreicht werden sollen. Und obwohl ich die Idee, eine Playlist in ein Buch zu schreiben, aus mehreren Gründen seltsam finde, stimme ich ihm nicht zu. Warum? Ganz einfach, weil die Musik mir als Autor hilft, überhaupt erst das richtige Gefühl, die richtige Stimmung oder - im schlimmsten Fall - die richtige Idee zu finden. Ich bin nämlich zu gleichen Teilen hyperemotional und gefühlsblind *lacht* Es gibt kaum eine Idee, für die ich nicht ein Set an Liedern habe, die mich in die passende Stimmung bringen oder mir aus einer Ideen-Sackgasse helfen können. Und wenn ich diese LIede rnicht habe, ist das Projekt tot. Einfache Sache. Manche - eigentlich sogar die meisten - ...

Maunz (Flashficiton)

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Image by Nikolay Georgiev from Pixabay   Sie wollte nur schnell zur Toilette, ehe die Vorlesung begann. Als sie zurückkehrte, ereignete sich jedoch Unglaubliches. Sie ging den Gang entlang, der hinter der Garderobe zum Hörsaal führte, bog um die Ecke und sah den Professor auf den Hörsaal zugehen. Ein kleiner Mann in den Fünfzigern, schütteres, graues Haar. Gekleidet mit demselben alten Anzug, in welchem man ihn immer antraf. Sie beeilte sich, zu den Anderen zu gelangen, um einen guten Platz zu erhalten, doch als sie die Türen des Hörsaals sah, war der Professor verschwunden. Der Gruppe Studenten, die auf Zugang in den Hörsaal warteten, schien dies nicht aufgefallen zu sein. Vier Männer näherten sich, alle bewaffnet mit futuristischen Pistolen. Sie war noch zu weit weg, um zu verstehen, was die Männer sagten, doch sie sah an den Gesichtern der Studenten, dass sie nicht freundlich gesonnen waren. Ihre Freundin winkte ihr zu und versuchte, sie wild gestikulierend dazu zu bringen, sic...

Königin der Nacht (Flashfiction; Fantasy; Romantik)

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Image by David Mark from Pixabay    Sie hatte die Gruppe aus den Augen verloren und irrte nun allein in dem großen Park herum. Sie hatte es ja von Anfang an für eine miserable Idee gehalten, mit all diesen Jugendlichen in einen Freizeitpark zu fahren, als einzige Erwachsene. Aber auf anderem Wege hätte sie diesen Park vermutlich nie besuchen können und diese neue Achterbahn nicht ausprobieren können. Sie war kein Achterbahnjunkie, keiner dieser Irren, die ihr Leben damit verbrachten, zu vergleichen, wie oft sie mit welcher Bahn gefahren waren. Aber sie mochte Achterbahnen und wollte so viele davon fahren, wie nur irgend möglich. Doch nun hatte sie die Kleingruppe, mit der sie unterwegs war, aus den Augen verloren. Nachdem sie zuvor noch an dem kleinen See standen, wo man Tretboot fahren konnte und es diese neuen, modernen Attraktionen mit den Schiffen und den Wasserkanonen gab. Sie erinnerte sich noch an den schwarzen Parkmitarbeiter, mit dem sie sich kurz unterhalten hatte u...

Velosiped

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by pixaby    Sie wusste nicht, wie lange sie schon unterwegs war. Vor einer Ewigkeit, wie ihr schien, war sie mit dem Fahrrad auf den Standstreifen der Autobahn aufgefahren und radelte nun mit voller Kraft neben den LKWs her. Niemand schien das Mädchen auf dem Rad zu bemerken. Die Autobahn führte immer geradeaus, zum Horizont und immer, wenn sie glaubte, den Horizont erreicht zu haben, wuchs ein neues Stück Asphalt in den Himmel. Um sie herum gab es nichts, es schien, als existiere keine Welt jenseits dieser Autobahn. Keine Straßenschilder, keine Notrufsäulen. Nur Asphalt, Lastwagen und ein Mädchen auf einem Fahrrad. Sie erreichte einen Abschnitt der Autobahn, der mit Kies bedeckt war. Weiße Kieselsteine auf dem Standstreifen, Schotter auf der Fahrbahn. Das Rad schlingerte, sie hatte Mühe, es unter Kontrolle zu halten. Endlich fand das Mädchen eine Abfahrt. Sie bog ab, ließ das Rad bis auf die Landstraße rollen. Hier war niemand mehr. Keine LKWs, keine Autos, keine Menschen. D...

Eidcafé

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     Es begann, in Strömen zu regnen. Die beiden Streifenpolizisten gingen eilig dicht an der Häuserfront entlang. Streife in dieser Fußgängerzone war eine Art Strafdienst, zumindest wurde er von den Polizisten als solcher empfunden. Hier war nichts los, es geschah niemals etwas. Strafdienst oder Schikane, um neue Polizisten im Revier zu ärgern. Nur, dass sich diese beiden Polizisten weder etwas hatten zu Schulden kommen lassen, noch waren sie neu im Revier. Sie waren einfach nur hier, an einem Spätsommerabend, gegen neun Uhr, in strömendem Regen. In einer langweiligen, nassen, dunklen Fußgängerzone. Allein. Es waren schon seid einiger Zeit keine Passanten mehr hier. Die Geschäfte hatten zu und das Wetter eignete sich nicht, in Straßencafés, Biergärten und dergleichen zu sitzen. Immer wieder gab es unvermittelte Schauer, der Wetterbericht hatte auch von Gewittern gesprochen. Der größere der Polizisten, ein junger Mann mit dunkelblonden Locken, blieb vor einem Schaufenster...

Der Hexenturm (Flashfiction; Fantasy; Abenteuer; Hexen)

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 Sie hatte das Gelände erreicht, auf welchem sie ihren Auftrag erledigen sollte. Es war ein alter Flugplatz, der Asphalt der Startbahn war an vielen Stellen aufgebrochen und die Natur trat wieder zutage. Ein flacher Stacheldrahtzaun schütze das Gelände vor Eindringlingen, vor allem vor Füchsen und Kaninchen. Oder er hatte es zumindest einmal getan. Mittlerweile war er alt und rostig und fiel an einigen Stellen in sich zusammen. Sie hatte auf diese Weise keine Probleme, das Gelände zu betreten und den Asphaltresten zu folgen. Am hintersten Ende des Flugplatzes befand sich der alte Tower, daneben eine kleine Halle. In diesem Gebäude sollte er leben, der alte Hexenmeister. Sie glaubte nicht an Hexerei und die Geschichten, die man sich von diesem Mann erzählte und hielt den Titel mehr für das alberne Pseudonym eines geltungssüchtigen Verbrechers. Aber gleichgültig, wer oder was er in Wirklichkeit war, sie war hier, um ihn festzunehmen. Oder zu erschießen, sollte er sich allzu sehr zur ...

Eine dystopische Krimi-Reihe. Zirkulum und Neshka

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 Hallo, liebe Lesende Fällt jemandem auf, wo ich mich für die Begrüßung angelehnt habe? Na? Na? Egal, dann eben nicht. Darum geht es ja auch gar nicht. Nachdem ich heute den Blog (das Blog? Wie heißt es jetzt eigentlich richtig?) aufgeräumt habe, ist mir aufgefallen, dass ich sehr wenig Beiträge habe, die mich selbst bewerben. Ja, richtig. Ursprünglich sollte dieses kreative Chaos mal meine eigene Werbeplattform sein. Stattdessen? Wirre Posts über Struktur (welch Ironie), eine Sammlung schlecht überarbeiteter Flashfiction und immer mal wieder so etwas wie private Statusupdates. Damit sich das ändert folgt jetzt WERBUNG WERBUNG WERBUNG Ok, genug gewarnt. Spielt die Jingle und macht Platz für Edward Gregory Bell und Hassan Mo Lucas in Zirkulum   Zirkulum auf amazon Edward Bell, Sicherheitspolizist, liebt Zirkulum und sein Leben in der computergesteuerten Stadt. Aber die Maschinen, die dieses Leben ermöglichen, werden zu seiner Bedrohung, als die Systeme Zirkulums von innen he...

Hänsel und Gretel ...

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 Sie war auf dem Nachhauseweg in den Zug eingestiegen. Es dämmerte bereits, als der Zug ab fuhr. Eine Station, zwei Stationen. Sie gähnte. Eine Stimme erklang von irgendwoher: "Wir begleiten heute ein normales Mädchen auf ihrem Weg vom Bahnhof nach Hause. Die Dokumentation soll zeigen, wie sich Menschenweibchen in der Nacht verhalten." Drei Stationen. Der Zug hielt, sie stieg aus. Vor ihr lag der alte Bahnhof, um den sich seit Jahren niemand mehr kümmerte. Das Bahnhofsgebäude zierten Graffiti jeglicher Art, zerschlagene Fensterscheiben und ein altes Wirtshausschild, welches sich nur noch halb an seiner Aufhängung halten konnte. Der Unterstand war mal wieder zerschlagen worden, der Fahrkartenautomat defekt, wie immer. Sie stellte diese Sachen beiläufig im Vorbeigehen fest. Immerhin gingen die Straßenlaternen. "Sie macht sich auf den Weg zur Straße. Diese ist etwas stärker befahren", kommentierte die Stimme. Sie störte sich nicht daran, sondern folgte ihrem täglichen ...

Die Lavavögel

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Vor dem jungen, rothaarigen Mann erhob sich ein alter Turm. Er sprang vom Rücken seines Rosses hinab und trat auf den Turm zu. In diesem dichten Wad voll alter, dunkler Bäume gab es keinen Weg, kein Leben. Nur diesen alten Turm mit gigantischem Durchmesser. Seine hinteren Wände  verschwanden wieder im Dunkel des Dickichts. Der junge Mann war allein, nur sein Pferd hatte ihn bis hierher begleitet, all seine Freunde hatten ihn verlassen. Selbst sein Gedächtnis war nicht mehr mit ihm, er hatte vergessen, warum er zu diesem Turm vorgedrungen war. Dennoch betrat er ihn. Er folgte den Steinplatten im Inneren durch ein Labyrinth aus alten Wänden. Alles im Inneren des Turmes war kahl. Es gab keine Teppiche, keine Fenster, kein Mobiliar. Noch nicht einmal Fackeln, dennoch war es warm und hell im Inneren des Turmes. Sein Weg führte ihn immer im Kreis, spiralig tiefer in den Turm hinein. Er lief und lief und lief. Schließlich erreichte er einen Raum. Über ihm, viele zig Meter hoch, klaffte ei...