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Es werden Posts vom Februar, 2023 angezeigt.

Der Hexenturm (Flashfiction; Fantasy; Abenteuer; Hexen)

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 Sie hatte das Gelände erreicht, auf welchem sie ihren Auftrag erledigen sollte. Es war ein alter Flugplatz, der Asphalt der Startbahn war an vielen Stellen aufgebrochen und die Natur trat wieder zutage. Ein flacher Stacheldrahtzaun schütze das Gelände vor Eindringlingen, vor allem vor Füchsen und Kaninchen. Oder er hatte es zumindest einmal getan. Mittlerweile war er alt und rostig und fiel an einigen Stellen in sich zusammen. Sie hatte auf diese Weise keine Probleme, das Gelände zu betreten und den Asphaltresten zu folgen. Am hintersten Ende des Flugplatzes befand sich der alte Tower, daneben eine kleine Halle. In diesem Gebäude sollte er leben, der alte Hexenmeister. Sie glaubte nicht an Hexerei und die Geschichten, die man sich von diesem Mann erzählte und hielt den Titel mehr für das alberne Pseudonym eines geltungssüchtigen Verbrechers. Aber gleichgültig, wer oder was er in Wirklichkeit war, sie war hier, um ihn festzunehmen. Oder zu erschießen, sollte er sich allzu sehr zur ...

Eine dystopische Krimi-Reihe. Zirkulum und Neshka

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 Hallo, liebe Lesende Fällt jemandem auf, wo ich mich für die Begrüßung angelehnt habe? Na? Na? Egal, dann eben nicht. Darum geht es ja auch gar nicht. Nachdem ich heute den Blog (das Blog? Wie heißt es jetzt eigentlich richtig?) aufgeräumt habe, ist mir aufgefallen, dass ich sehr wenig Beiträge habe, die mich selbst bewerben. Ja, richtig. Ursprünglich sollte dieses kreative Chaos mal meine eigene Werbeplattform sein. Stattdessen? Wirre Posts über Struktur (welch Ironie), eine Sammlung schlecht überarbeiteter Flashfiction und immer mal wieder so etwas wie private Statusupdates. Damit sich das ändert folgt jetzt WERBUNG WERBUNG WERBUNG Ok, genug gewarnt. Spielt die Jingle und macht Platz für Edward Gregory Bell und Hassan Mo Lucas in Zirkulum   Zirkulum auf amazon Edward Bell, Sicherheitspolizist, liebt Zirkulum und sein Leben in der computergesteuerten Stadt. Aber die Maschinen, die dieses Leben ermöglichen, werden zu seiner Bedrohung, als die Systeme Zirkulums von innen he...

Schicksals-Schatten - Eine Kuriosität aus dem Dritten Reich

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Schicksals-Schatten. Esoterischer Liebesroman von 1940    Basierend auf meinem letzten Instagram-Post wollte ich hier etwas Ausführlicher eine kleine Kuriostiät aus meinem Regal vorstellen. Denn ich schreibe nicht nur, ich lese natürlich auch. Und am Liebsten stöbere ich in obskuren Kuriositäten. Seien es unbekannte Namen auf Amazon - eine Kuriosität, zu der ich auch zähle - oder alte Bücher, die schon lange nicht mehr in Druck sind. Buch-Antiquariate und Flohmarktstände von Senioren sind wunderbare Fundgruben für mich. Genauso wie Nachlässe und Haushaltsauflösungen. Aber nun zu "Schicksals-Schatten" von M.V. Mascherek, erschienen 1940 im Baum-Verlag. Und da fängt die Kuriosität schon an.   Baum-Verlag Laut wikipedia wurde der Verlagsgründer 1935 von den Nazis inhaftiert und der Verlag bestand nach dessen Tod nur noch bis 1941. Das Buch erschien also realtiv zum Ende seiner Lebenszeit. Johannes Baum war Anhänger der Neugeist-Bewegung und verlegte entsprechend gefärbte sp...

Hänsel und Gretel ...

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 Sie war auf dem Nachhauseweg in den Zug eingestiegen. Es dämmerte bereits, als der Zug ab fuhr. Eine Station, zwei Stationen. Sie gähnte. Eine Stimme erklang von irgendwoher: "Wir begleiten heute ein normales Mädchen auf ihrem Weg vom Bahnhof nach Hause. Die Dokumentation soll zeigen, wie sich Menschenweibchen in der Nacht verhalten." Drei Stationen. Der Zug hielt, sie stieg aus. Vor ihr lag der alte Bahnhof, um den sich seit Jahren niemand mehr kümmerte. Das Bahnhofsgebäude zierten Graffiti jeglicher Art, zerschlagene Fensterscheiben und ein altes Wirtshausschild, welches sich nur noch halb an seiner Aufhängung halten konnte. Der Unterstand war mal wieder zerschlagen worden, der Fahrkartenautomat defekt, wie immer. Sie stellte diese Sachen beiläufig im Vorbeigehen fest. Immerhin gingen die Straßenlaternen. "Sie macht sich auf den Weg zur Straße. Diese ist etwas stärker befahren", kommentierte die Stimme. Sie störte sich nicht daran, sondern folgte ihrem täglichen ...

Die Lavavögel

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Vor dem jungen, rothaarigen Mann erhob sich ein alter Turm. Er sprang vom Rücken seines Rosses hinab und trat auf den Turm zu. In diesem dichten Wad voll alter, dunkler Bäume gab es keinen Weg, kein Leben. Nur diesen alten Turm mit gigantischem Durchmesser. Seine hinteren Wände  verschwanden wieder im Dunkel des Dickichts. Der junge Mann war allein, nur sein Pferd hatte ihn bis hierher begleitet, all seine Freunde hatten ihn verlassen. Selbst sein Gedächtnis war nicht mehr mit ihm, er hatte vergessen, warum er zu diesem Turm vorgedrungen war. Dennoch betrat er ihn. Er folgte den Steinplatten im Inneren durch ein Labyrinth aus alten Wänden. Alles im Inneren des Turmes war kahl. Es gab keine Teppiche, keine Fenster, kein Mobiliar. Noch nicht einmal Fackeln, dennoch war es warm und hell im Inneren des Turmes. Sein Weg führte ihn immer im Kreis, spiralig tiefer in den Turm hinein. Er lief und lief und lief. Schließlich erreichte er einen Raum. Über ihm, viele zig Meter hoch, klaffte ei...