22 Mai 2025

12 Bücher in 12 Monaten: Lang ist's her

 Hallo meine lieben Mitgefangenen in der Welt der Buchstaben,

es ist schon wieder über einen Monat her, dass ich das letzte Update gegeben habe. Die Zeit vergeht rasend schnell, nicht wahr? Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb ich nichts mehr habe von mir hören lassen.

Es gibt nämlich kein Update. So einfach ist das.


Der Beginn einer Sehnenscheidenentzündung hat mich Anfang des Monats weit zurückgeworfen, zusammen mit der Tatsache, dass ich im Folgeband für die Kobra von Kalkutta (Link zu Amazon) feststecke. Richtig tief im Schlamm eingefahren. Die Geschichte um eine entführte junge Frau wollte einfach nicht richtig zusammenkommen, was auch daran lag, dass ich eine Zeichenvorgabe vom Verlag habe und die einfach nicht erreichbar schien. Sie war zu hoch.

Bild von Antonio Alba auf Pixabay

So ist aus dem Projekt eines Monats mittlerweile ein Projekt über drei Monate geworden. Ich habe zwar zwischenzeitlich hier und da ein wenig an anderen Dingen gearbeitet, vor allem einem umfangreichen Fantasy-Projekt und weiteren Ideen für Tsuru-Gumi, aber nichts fertig gestellt.

Stirbt damit das 12in12?

Ich glaube nicht. Auch, wenn ich in dem Tempo im Dezember sicherlich keine zwölf Bücher vorlegen kann, weil mich alles ärgert, ist auch das ein Teil des Prozesses. Realistisch wollte ich zwei Dinge fertigstellen. Eines der Fantasy-Projekte und Teil 2 der Kobra. Das ist noch in Reichweite, insbesondere, wenn ich bedenke, dass meine Hauptschreibsaison zwischen Oktober und März ist, also ein Teil davon noch kommt.

Wie geht es der zweiten Kobra?

Nach viel Lamentieren und Überlegen habe ich für Montgomerys zweiten Einsatz jetzt eine Outline, die funktioniert. In Version 5. Ich hatte ja gehofft, dass ich weniger Anläufe brauche, aber 5 ist immer noch besser als 8. Ich plane, das Buch im Sommer endlich aus dem Kopf zu haben und pendele noch immer ein wenig zwischen verschiedenen Projekten hin und her, um nicht ganz einzuschlafen, wenn mich der Elan verlässt. Das war nämlich im Sommer bisher mein größtes Problem. Elan. Und die Temperatur im Dachzimmer, aus dem ich mich jetzt aber auch zurückziehen kann, wenn es unerträglich wird.

Damit bleiben dieses Jahr nur noch zwei große Hindernisse: Das Theaterstück im Juli (Link zur Vereinsseite) und der neue Job im September. Mal sehen, wie sich das auf das Tempo auswirkt. Aber jetzt sollte ich langsam zurück ans Dokument, sonst wird das heute gar nichts mehr.

Oh, und ich lese wieder etwas mehr. Zumindest der Teil des Projektes läuft noch ganz gut, aktuell bin ich mit Buch Fünf für dieses Jahr zur Hälfte durch, das Wochenende dürfte den Sprung auf Buch Sechs bringen. Wenigstens etwas.

In diesem Sinne frohes Schreiben!

Rhada

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