Freitag, 29. April 2016

Hinter den Kulissen - Oberaufseher Alan Reginald Madbell

Aloha

Der April NaNo ist erfolgreich geschafft, auch wenn das Buch noch lange nicht zu Ende ist. Noch ist nicht einmal der Höhepunkt überschritten, aber das tut nichts zur Sache. Naja, vielelicht ein bisschen, denn es geht um genau dieses Projekt. Ich hatte es ja auf der Facebookseite zu Satanskerker bereits angedroht, dass ich neben dem Arbeitsablauf auch die Figuren, Schauplätze und dergleichen vorstellen möchte. Bevor ich mich irgendwann in historischen Details verliere, möchte ich daher mit einem Charakter anfangen, der im Laufe des April NaNos einiges an Eigenleben entwickelt hat:

Alan Madbell


Alan Reginald Madbell ist der Sohn des aufstrebenden Politikers, Lieutenant Colonel Donald Alistair Madbell. Er war, wie sein Vater, einige Zeit in Indien stationiert und auch am Opiumhandel der East India Trading Company beteiligt, ehe sein Vater sich aus dem Militär zurückzog. Er kehrte mit ihm zusammen nach London zurück, wo sein Vater von seinem Vermögen ein privates Gefängnis errichten ließ, das Shore.
Alan begann als oberster Aufseher im Shore zu arbeiten, unter dem direkten Befehl seines Vaters, allerdings immer kontrolliert von seinem Stiefbruder Andrew Richard Montgomery, der die Direktion des Shore innehat.

Alphatierchen

Alan Reginald Madbell


Alan ist nicht zimperlich, wenn es um den Umgang mit den Gefangenen geht. Er weiß sich auch gegenüber seinen Untergebenen durchzusetzen, doch meistens hält dies nur solange, wie er sich mit ihnen in einem Raum befindet. Sein Stiefbruder zieht Caine Torrent in allen Dingen vor, was der Autorität Alans einen Knacks gibt, den er mit gesteigerter Härte gegenüber gewissen Insassen auszugleichen versucht.
Ansonsten rankt sich um den Oberaufseher des Shore ein Geheimnis, welches seine Karriere bedrohen könnte und vor dem sich selbst Alans Vater fürchtet.




Die Rolle


Ursprünglich war Alan als ein Antagonist gedacht, der die Protagonisten vor allem in ihrem Fortschritt stört. Ein psychologischer Plänkler, sozusagen. Doch im Verlauf des Schreibens bekam der Charakter zunehmend mehr Tiefe und seine Rolle wurde immer größer und wichtiger, bis er stellenweise sogar die Rolle Montgomerys und Adam Millers in den Schatten stellte.
Welche Rolle Alan jetzt hat, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber ich plane, Satanskerker zum Ende des Jahres fertig zu haben. Zu Weihnachten könnt ihr das Rätsel also hoffentlich selbst lösen.

Bis dann
Jo

Samstag, 23. April 2016

Shakespeares Todestag und der Welttag des Buches

Aloha

Ich weiß, ich bin furchtbar schlecht in der Titelfindung und im Moment auch beim Finden von Inhalten. Heute ist Welttag des Buches, Shakespeares vierhundertster Todestag und vermutlich noch ein paar Dinge mehr, die eigentlich inspirierend sein sollten. Inspirierend genug für einen Blog-Beitrag, meine ich, trotzdem fällt mir nichts Gescheites ein.

Wie immer, wenn mir nichts Gescheites einfällt, werde ich also mal ein wenig drauflos labern. Das kennt ihr ja schon von mir.

Shakespeare

Probe am Geburtstag

Zu Shakespeares Todestag fällt mir immerhin ein wenig was ein. Ich spiele bei uns im Ort ja unter anderem im Amateurtheater "theater am bach" mit und dieses Jahr ist wieder Zeit für ein großes Sommerstück. Unsere Regisseurin hat sich da für »Viel Lärm um Nichts« entscheiden und soweit ich das nach unseren Proben beurteilen kann, wird es großartig werden.

Wir haben in unserem Verein einige wirklich gute Darsteller, die ihre Rollen auch wunderbar ausfüllen können. Davon abgesehen haben wir einen sehr guten Ruf, der sich nach der Aufführung von »Jedermann« vor drei Jahren vermutlich bis nach China herumgesprochen hat. Oder war es Australien? Jedenfalls hatten wir in dem Jahr tatsächlich Besucher vom anderen Ende der Welt bei uns auf der Mühle zu Gast und sogar eine Delegation aus Bayreuth, die recht begeistert von unserer Aufführung war. Wenn das nichts heißen soll, dann kann ich mir auch nicht mehr helfen.

Ich selbst spiele zwei kleine Rollen, noch dazu eigentlich männliche. Das hat sich seit dem Sommerstück »Der grüne Kakadu« (2007) irgendwie eingefahren. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, aber meine letzte, wirklich weibliche Rolle hatte ich 2009 (»Pension Schöller« und die Großmutter in »Prinz und Bettelknabe«). Die Großmutter habe ich übrigens parallel zu einem Wachsoldaten gespielt, so viel zur Weiblichkeit.

Allerdings muss ich gestehen, dass mir in aller Regel auch die burschikoseren Rollen eher liegen. Ich bin auf jeden Fall guter Dinge und sehr gespannt, wie das Stück im Sommer angenommen werden wird.

Welttag des Buches


Ich könnte an dieser Stelle schamlos Werbung für Das Orakel und Totes Blut machen, tue es aber nicht. Nicht allzu offensichtlich jedenfalls. Gut, ich habe es getan, aber darum geht es nicht.

Zum Welttag des Buches habe ich im Moment tatsächlich wenig beizusteuern. Meine Lektüre beläuft sich im Moment auf meine Arbeitsunterlagen von der Schule des Schreibens, meinen Theatertext, ein altes Tierbuch und das Korrekturlesen meines Mafiaromans.

Nichts allzu Spannendes also.

Camp NaNoWriMo


Das alte Cover zu "Satanskerker"
Für mein Camp-Projekt, die Neufassung von Satanskerker, habe ich mich die letzte Woche unglaublich ins Zeug gelegt und bereits über 30.000 Wörter niedergeschrieben. Die Geschichte hat zwar die Perspektive gewechselt, diesmal steht der ehemalige Antagonist viel mehr im Vordergrund, aber ich glaube, sie wird so tatsächlich besser. Die Überarbeitung später dürfte schwierig werden, weil ich einen Mittelweg zwischen der Ursprungs-Fassung und der neuen finden will.

Da bräuchte ich auch eure Hilfe. In der Ursprungsfassung ist es so gewesen, dass ich von den einzelnen Häftlingen kurz die Vorgeschichte ihres Verbrechens und die Umstände ihrer Festnahme geschildert habe. Ein Kapitel pro Figur. Würde euch so etwas überhaupt interessieren, oder wollt ihr diese Dinge lieber später im Lauf der Geschichte erfahren?

Ich hoffe stark, dass der nächste Post auf dem Blog aufschlussreicher wird oder wieder eine schöne Geschichte beinhaltet, aber versprechen kann ich das nicht. Vielleicht wird es auch eine Kritik zu einem Anime, den ich mir zur Zeit ansehe. Wir werden sehen.

Bis dann

Jo

Samstag, 16. April 2016

Wieder im Lande und auf dem Weg ins Camp

Aloha

Ich bin wieder da. Ich hatte mir vorgenommen, viele Posts vorzuschreiben und nach und nach zu veröffentlichen, sodass es gar nicht auffällt, dass ich weg bin, aber wie das so ist, man macht es dann doch nicht.

Zum Grund meines Wegseins: Ich hatte Besuch. Für mich und meine Projekte einen wirklich wichtigen Besuch einer Freundin. Drei Wochen lang geballte Kreativität, sei es wegen AMV schneiden oder wirklicher Ideenentwicklung. Ich kann jetzt endlich vernünftig an Satanskerker herangehen, komme mit Totes Blut weiter und habe meine Idee für Mythologische Wesen verfeinert. Ich habe zwar kaum etwas aufgeschrieben, aber trotz allem fühle ich mich, als wäre ich meilenweit gekommen.


Dummerweise ist sie jetzt für etwa ein halbes Jahr in Japan, wo sie ein Designpraktikum macht. Ich fühle mich entsprechend leer und müde, aber das ändert nichts daran, das die Ideen jetzt aufs Papier müssen. Dafür ist das Camp NaNoWriMo da. Ich habe zwar nur noch die halbe Zeit, aber das Ziel von 50.000 Wörtern werde ich deswegen nicht runterschrauben.


Allerdings weiß ich nicht, ob ich das Ziel wirklich nur mit einem Projekt erreichen werde/ will. Zum einen ist die Überarbeitung meines Gangsterromans noch nicht so weit fortgeschritten, wie ich gehofft habe, zum anderen fühle ich mich eigentlich einem Non-Fiction-Projekt gerade viel näher verbunden. Aber diese Zeifel sind für mich normal, wenn ein Projekt gerade erst in den Startlöchern steht.

Das Grauen der zweiten Teile


Außerdem sind da noch die ganzen Fortsetzungen und »Reihen«, die irgendwie halbgeplant sind. Der Gangsterroman soll auf jeden Fall mehrere Teile bekommen, Feig eiert auch immernoch um eine sehr lange Geschichte drumherum und Neil und Sukhi sollen auch mehrere Vampire treffen. Mal sehen, wo das alles hinführt. Erstmal Satanskerker umarbeiten, dann sehen wir weiter.

Von den Verlagen, die ich angeschrieben habe, habe ich noch nichts gehört. Es ist ja noch Zeit. Ich bin geduldig.
Der Post ist diesmal etwas kurz, da ich noch nicht genau weiß, was ich überhaupt schreiben soll. Aber ich melde mich bald wieder. Ganz sicher.

Bis dann

Jo